e*MANN*zipation: Lust oder Frust? Freiheit oder Verzicht?

Der 19. November ist der Internationale Männertag. Er findet jährlich statt, wird weltweit begangen und thematisiert die Vielfalt von Geschlechteridentitäten und Rollenkonzepten von Männern*, Vätern* und Jungen* sowie das Verhältnis der Geschlechter zu- und untereinander in unserer Gesellschaft. Eine Vielfalt an männlichen Geschlechterrollen und Identitäten bereichert unsere Gesellschaft. Der Internationale Männertag greift Aspekte und Entwicklungen auf, wie Männer*, Väter* und Jungen* in unterschiedlicher Weise Gesellschaft und Umwelt, Partnerschaft und Familie gestalten können.

„e*MANN*zipation“ – mit diesem Titel will der Fachtag die Gleichstellungsthemen von Jungen* und Männern* und die dazu notwendige Gleichstellungspolitik, in der Männer* als Akteure und Adressaten wahrgenommen werden, aufgreifen und vertiefen. Das Wort Emanzipation stammt aus dem Lateinischen und bedeutet soviel wie „Entlassung in die Eigenständigkeit“. Es bezeichnet den Vorgang der Befreiung aus einer Abhängigkeit in die Selbstständigkeit oder einen Sohn aus der väterlichen Gewalt entlassen in eine Gleichstellung. In diesem Sinne hat sich der Begriff Emanzipation zwar besonders in der Frauenbewegung etabliert, er passt aber auch sehr gut zur aktuellen Situation von Männern* in der Gleichstellungsarbeit. Vielleicht kann die Emanzipation der Geschlechter nur vollendet werden, wenn die Männer* nicht mehr Gegenstand
der Debatte sind, sondern Partner, wenn nicht nur über sie, sondern mit ihnen gesprochen wird und wenn sie schließlich auch von sich aus das Wort für ihre Gleichstellungsbelange ergreifen.

Datum und Uhrzeit: 19. November, 10-17:00 Uhr

Ort: Nürnberg

Die Teilnahmegebühr beträgt 65,00 Euro. Die Anzahl der Plätze ist derzeit pandemiebedingt auf 70 Teilnehmende begrenzt.

Zur Online-Anmeldung: http://lag-jungenundmänner-bayern.de/fachtag-emannzipation

Zum Veranstaltungs-Flyer: Flyer-Fachtag-eMANNzipation