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Liebe und Partnerschaft

Partnerschaft ist eine wichtige Kraftquelle, um Pläne zu verwirklichen und sein Leben zu gestalten. Für viele Männer gehört sie ganz grundlegend zu ihrem Lebensentwurf. Das Streben nach Sex und Intimität ist ein universelles menschliches Bedürfnis. Manchmal scheint da aber die Luft raus zu sein – dann ist Ursachenforschung angesagt.

Heutzutage ist zum Glück vieles möglich, was die männlichen Bedürfnissen nach Nähe und Sex betrifft. Weitgehend vorbei sind die Zeiten, wo Sex (eigentlich) erst nach der Eheschließung erlaubt war und dem Mann für Sex mit einem anderen Mann Gefängnis drohte. Mit der Einführung des Online-Datings ist das nächste Date nur wenige Fingertipp entfernt. Jedenfalls theoretisch. Praktisch eher seltener. Und unter dauerhaftem Stress sinken die Chancen noch weiter, denn Stress beeinträchtigt Dein Selbstvertrauen, Deine sexuelle Leistungsfähigkeit und Deine Bereitschaft, Dich auf andere Menschen einzulassen. Kurzum: Deine Performance lässt nach, wenn sich Deine Gedanken immer um Sorgen und Ärgernisse drehen.

Zeit, dass sich was dreht?

Apropos drehen: Auch wenn der Womanizer in Dir im Winterschlaf ist, kannst Du ihn wieder aufwecken. Vielleicht ist er nicht mehr so offensiv unterwegs wie früher, aber man muss ja auch nicht den Helden spielen. Wichtig ist die Gesamtschau: Hat sich in meiner Beziehung etwas verändert, seit die Kinder da sind? Oder seit der neue Job angetreten wurde? Hat sich körperlich etwas verändert? Wenn ja, muss das nicht heißen, gleich zum Arzt zu müssen, um sich Potenzpillen und Testosteron verschreiben zu lassen. Denn zu Risiken und Nebenwirkungen…

Nach Feierabend noch keinen Feierabend?

Vielleicht ist es eher das „drumherum“, das die Zweisamkeit in der Partnerschaft einschränkt und womöglich auch die Lust killt. Klar, wenn Kinder im Haus sind, haben die kleinen Menschen natürlich immer erstmal Vorrang. Aber die gehen irgendwann auch mal ins Bett.

Woran hakt es?

Sind es äußere Störfaktoren oder liegt es an Deiner Erschöpfung durch den Arbeitsstress, die Überstunden und das schlechte Betriebsklima? In beiden Fällen solltest Du die Probleme nicht in Dich hineinfressen, sondern aktiv nach Lösungen suchen. Denn ein Dauerzustand soll beides ja sicherlich nicht werden. Auf jeden Fall solltest Du Deine Partnerin oder Deinen Partner in Deine Lösungssuche einbeziehen, zumindest darüber informieren. Vielleicht lösen sich die Probleme aber auch zu zweit einfacher als allein.

Deine Partnerin oder Dein Partner kennt Dich zwar gut, ist aber keine Hellseherin bzw. kein Hellseher. Gib Deiner Partnerin oder Deinem Partner zu verstehen, dass es nicht an mangelnder Wertschätzung liegt, dass es nicht so läuft wie früher beziehungsweise wie geplant. Ein offenes Gespräch kann manches entkrampfen und die Zweisamkeit auf eine entspanntere Schiene führen.

Apropos Wertschätzung: Komplimente zu geben ist nicht jedermanns Sache. Und wenn man Sorgen im Kopf hat, fällt einem erst recht nichts ein. Aber versuche es trotzdem, vielleicht springt dann ja auch ein Kompliment an Dich dabei raus. Kleine Gesten, vielleicht sogar ohne große Worte, können viel bewirken.

Mit Deiner Partnerin oder Deinem Partner kannst Du offen reden. Wie sieht sie bzw. er die Dinge? Was hat sich verändert? Vielleicht liegt die Lösung zum Greifen nah. Eine andere Perspektive kann hier manchmal Wunder wirken. Wenn Du mit Deiner Partnerin oder Deinem Partner jedoch nicht offen reden kannst, solltest Du überlegen, ob nicht vielleicht darin schon die Problemquelle liegt.

Wenn Deine Partnerin oder Dein Partner auch berufstätig ist, ist es natürlich nicht immer ganz einfach, Zeitfenster für eine entspannte Zeit zu zweit zu finden. Nutzt daher jede Chance, wenn sich mal spontan etwas ergibt, zum Beispiel um gemeinsam Essen oder ins Kino zu gehen. Bei familiären Aufgaben wie der Betreuung von Kindern oder pflegebedürftigen Angehörigen lohnt sich eine gemeinsame Betrachtung und Arbeitsaufteilung, um Zeitfenster für ruhigere Zweier-Momente zu schaffen.

Der Mann ist keine Maschine, auch nicht im Bett. Das erwartet auch niemand. Bevor es in der Partnerschaft zu kriseln beginnt, kann es aber hilfreich sein, sich externen Rat zu holen. Profis, die auf die Beratung von Männern spezialisiert sind, findest Du beispielsweise über das Männerberatungsnetz:
www.maennerberatungsnetz.de

Beim Thema Sex offline?

Die gute Nachricht vorab: Es gibt keine Regel, wer wann wie oft Sex zu haben hat. Wenn Du Dich aber nahe oder auf der Null-Linie bewegst und damit eigentlich nicht zufrieden bist, solltest Du Dir das Thema mal auf einer anderen Flughöhe ansehen. Gibt es peinliche Themen? Erektionsstörungen? Spielt das Kopfkino irgendwie nicht mit? Manche Ursachen kannst Du allein beseitigen, manche aber auch nur mit Deiner Partnerin oder Deinem Partner.

Wie schon oben erwähnt: Niemand ist Hellseherin oder Hellseher. Stress kann Deine sexuelle Leistungsfähigkeit beeinträchtigen und das kann, wenn es blöd läuft, falsch rüberkommen. Zum Beispiel als mangelnde Wertschätzung. Sprich daher offen darüber, wenn Stress Dich ausbremst.

Sexualität und Intimität haben viele Facetten. Körperliche Berührungen können möglicherweise auftretende Spannungen vermindern und schaffen eine gute Einstimmung für mehr. Was auch immer das dann sein mag.

Guter Sex braucht die passende Grundhaltung. Gemeinsame Aktivitäten, aber auch gemeinsames „Abhängen“, helfen Euch dabei, Euch als emotional verbunden zu erleben. Sie nehmen Dir auch den Sorge, womöglich nicht gleich von null auf hundert aufdrehen zu können. Davon profitiert Deine Partnerin oder Dein Partner aber genauso wie Du, denn wer kann das schon?

Pornos kennt jeder. Manchmal sind die sogar lehrreich. Aber denk dran: Pornofilme sind Schauspielerei! Alles ist durchgeplant und ins beste Licht gerückt. In der Realität läuft es meist weniger geplant als im Drehbuch. Bleib dafür offen und sieh es positiv. Du bist ja auch kein Schauspieler.

Ein positiver Nebeneffekt von regelmäßiger körperlicher Aktivität und einer zumindest halbwegs ausgewogenen Ernährung ist besserer Sex. Du bist einfach fitter drauf, sowohl physisch wie auch mental. Unsere Rubriken Körperliche Aktivität und Essen und Trinken halten ein paar Tipps für Dich bereit.

Schwierigkeiten, neue Kontakte zu knüpfen?

Du bist als Single unterwegs bist, aber möchtest das eigentlich ändern? Du weißt aber nicht, wie Du anfangen sollst und hast vor lauter Arbeit und Stress auch kaum Zeit auf die Suche zu gehen? Hier ein paar Tipps, wie man trotzdem neue Kontakte mit Erfolgsaussichten knüpfen kann.

Dating-Apps kann man auch vom Sofa aus nutzen, aber früher oder später musst Du das gemütliche Plätzchen schon verlassen, wenn es voran gehen soll. Warum nicht gleich vor die Tür gehen? Vielleicht gibt es gleich um die Ecke einen Stadtteiltreff, ein Café oder eine Parkbank, wo man entspannt sitzen und neue Leute kennenlernen kann. Entdecke die Nachbarschaft!

Wenn es in der Nachbarschaft nicht richtig vorangeht, kann Online-Dating eine weitere Möglichkeit darstellen, neue Leute kennenzulernen. Wenn Du realistisch rangehst. Eine vermeintlich große Profilauswahl spricht nicht automatisch für eine große Zahl „echter“ Kontakte. Und man erkennt auch nicht so schnell, was echt ist und was nicht. Gehe daher immer aufgeschlossen, aber mit einer gesunden Portion Skepsis in die Communities.

Egal ob in der physischen oder in der virtuellen Welt: Um ein Gespräch in Gang zu bringen, muss man manchmal selbst Mut fassen und aktiv einen anderen Menschen ansprechen. Mit unverfänglichen Themen geht es meist auch leichter als gedacht. Zum Beispiel, wenn Du die Person fragst, was zu dem Ort geführt hat, an dem Ihr Euch begegnet.

Möglicherweise fühlst Du Dich nicht wohl damit, wenn Du aus Zeitmangel schon länger nicht mehr sportlich aktiv warst und es Dir schwerfällt, spontan ein Lächeln anzuknipsen. Dadurch bist Du aber nicht weniger wertvoll und Deine Befürchtungen, dass andere Dich zu dick oder zu unccol finden, stimmen gar nicht. Jedenfalls keineswegs immer. Du brauchst Dich also keinesfalls zu verstellen oder zu schauspielern. Ehrlich währt langfristig sowieso am längsten.

Mit fremden Menschen in Kontakt zu treten, verlangt auch immer ein bisschen Selbstentblößung. Und man hat keine Garantie, dass der Kontakt zustande kommt, gut verläuft und erhalten bleibt. Mache Dich daher darauf gefasst, dass Nachrichten unbeantwortet bleiben oder die Antwort eine kalte Dusche wird. Hake das ab, Du kennst die Gründe nicht und kannst es sowieso nicht ändern. Mit der Zeit kannst Du aber immer besser abschätzen, was erfolgreich ist und was weniger. Sei auch immer ein bisschen misstrauisch, was die Preisgabe persönlicher Informationen betrifft. Solange Du die Person „am anderen Ende der Leitung“ nur flüchtig kennst, kannst Du nicht einschätzen, wie sie mit Deinen Informationen umgehen wird.