Praxishilfen

Gendersensible Betriebliche Gesundheitsförderung: Kriterien aus der Literatur und Beispiele aus der Praxis

Der Wissensband zu einer gendersensiblen Betrieblichen Gesundheitsförderung stellt mit 17 Kriterien, insgesamt 62 Checklist-Fragen sowie Unternehmensbeispielen ein praxistaugliches Instrument für betriebliche Akteur*innen zur Verfügung. Ziel ist es, für eine Berücksichtigung des Qualitätskriteriums Geschlecht zu sensibilisieren und somit zu einer Qualitätssteigerung in BGF-Prozessen beizutragen.

Arbeitsbedingungen beurteilen – geschlechtergerecht

Dieser Handlungsleitfaden fokussiert Geschlechterrollen und psychische Belastungen in der Arbeitswelt sowie die Einbeziehung der Geschlechterperspektive in den Arbeits- und Gesundheitsschutz. Sie dient der Unterstützung der betrieblichen Umsetzungspraxis der Gefährdungsbeurteilung psychischer Belastungen im Sinne eines durch die Genderperspektive erweiterten Ansatzes und des Gender Mainstreamings.

Check-Mate Tool (englischsprachig)

Das Tool „Check-Mate“ stellt eine Zusammenstellung evidenzbasierter Richtlinien für die Einbettung geschlechtsspezifischer Einflussfaktoren in die Gestaltung von gesundheitsbezogenen Angeboten für Männer hinsichtlich ihrer psychischen Gesundheit dar. Darüber hinaus ist das Tool auch für eine männersensible Evaluation von Gesundheitsangeboten geeignet.

iga.Report 35 – Gesundheitliche Chancengleichheit im Betrieb: Schwerpunkt Gender

Der Report thematisiert gesundheitliche Chancengleichheit im Betrieb unter besonderer Berücksichtigung des Geschlechts. Die Grundfragen lauten: Sind Ressourcen und Belastungen unterschiedlich auf Frauen und Männer verteilt? Werden gesundheitliche Risiken für das jeweilige Geschlecht wahrgenommen und wenn ja, wie? Wie können wirksame Maßnahmen entwickelt und umgesetzt werden, um die Gesundheitschancen ausgewogen zu gestalten?

Die Last der Stereotype: Geschlechterrollenbilder und psychische Belastungen im Betrieb

Dieser Studienbericht beschreibt das Projekt „Gender/Stress“, in dem über Fallstudien in drei verschiedenen Branchen (Textileinzelhandel, Finanzamt, Informations- und Kommunikationstechnik) Hinweise und Zusammenhänge zwischen Geschlechterrollenbildern und psychischen Belastungen zusammengetragen und für die Entwicklung von Praxisansätzen genutzt wurden.

Geschlechterdifferenzierung bei der Risikoanalyse

Die Anleitung der Europäischen Agentur für Sicherheit und Gesundheitsschutz am Arbeitsplatz beschreibt ein Modell zur stärkeren Geschlechterdifferenzierung bei der Risikoanalyse und -prävention.

Geschlechtersensible BGF: Genderanalyse

Dieses Dokument stellt Möglichkeiten der Genderanalyse für das systematische Sichtbarmachen des „verborgenen“ Geschlechts und seinen Auswirkungen in allen oder ausgewählten Bereichen der Organisation. Beschrieben werden Leitfragen für eine differenzierte Geschlechterperspektive, das Instrument der Gender-Budget-Analyse und die Methode der Genderorientierten Projektplanung (GOPP).

Betriebliche Regelungen für eine gendersensible Gesundheitsförderung

In dieser Publikation wird der Prozess einer umfassenden Dienstvereinbarung für eine betriebliche Gesundheitsförderung unter Berücksichtigung von Geschlechteraspekten anhand eines großen diakonischen Unternehmens dargelegt.

Geschlechtersensible Gestaltung des Betrieblichen Gesundheitsmanagements in der Berliner Verwaltung - Eine Handreichung

Diese Handreichung „Geschlechtersensible Gestaltung des Betrieblichen Gesundheitsmanagements in der Berliner Verwaltung“ stellt Gender Mainstreaming am Beispiel des Betrieblichen Gesundheitsmanagements transparent dar. Sie soll Ihnen als Führungskraft die Entscheidung darüber erleichtern, welche Handlungsschwerpunkte Sie als Nächstes setzen.

Geschlechtersensibilität bei Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit: Informationsgrundlage für die Arbeitsschutzbehörden

Der Bericht „Zielgruppen- und Geschlechteraspekte im Arbeits- und Gesundheitsschutz“ des Länderausschusses für Arbeitsschutz und Sicherheitstechnik (LASI) bietet eine Informationsgrundlage für einen generell geschlechtergerechten und stärker zielgruppenorientierten Arbeits- und Gesundheitsschutz.