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Soziale Netzwerke

Der Mensch ist ein soziales Wesen. Ohne Feedback und Unterstützung anderer sind wir aufgeschmissen. Der in der Literatur beschriebene „einsame Wolf“ ist auf Dauer kein Idealbild – im Gegenteil: Einsamkeit kann krank machen, ja sogar die Lebenserwartung verkürzen. Die Pflege sozialer Kontakte kostet Zeit und manchmal entwickelt sich ein gemeinsamer Weg zu getrennten Wegen. Trotzdem lohnt es sich, alte Kontakte zu pflegen und für neue offen zu bleiben.

Vor allem bei Männern im Berufsleben ist der Alltag oft eng getaktet: Zur eigentlichen Arbeit kommt oft noch das Pendeln – besonders nervig, wenn mal wieder der Zug ausfällt oder die Autobahn verstopft ist. Zuhause gilt es dann, sich um Partnerin oder Partner und vielleicht auch Kinder zu kümmern. Für ein Treffen mit (alten) Freunden bleibt da kaum noch Zeit. Gerade Berufseinsteiger widmen ihre Zeit und Energie in erster Linie dem neuen Job. Neue Kontakte ergeben sich, alte Kontakte trocknen mit der Zeit aus, vor allem, wenn mit dem neuen Job auch ein neuer Wohnort einhergeht. Bei Männern sind neue Kontakte dann aber oft im beruflichen Umfeld oder nahe dran angesiedelt. Im Gegensatz zu Frauen netzwerken Männer eher ziel- und karriereorientiert. Das kann eine wertvolle Unterstützung darstellen. Aber in einer sich stetig wandelnden Arbeitswelt sind solche Freundschaften nicht immer von Dauer und beim Wechsel in die Nacherwerbsphase werden die Karten neu gemischt.

„Niemand ist eine Insel“

Unter Stress oder bei länger anhaltender Erschöpfung erscheint es mühsam, sich mit anderen Leuten zu umgeben. Manchmal will „Mann“ einfach nur seine Ruhe haben. Das ist grundsätzlich okay. Letztlich hat jeder Mann auch seine eigenen Vorlieben, was Gespräche und gemeinsame Unternehmungen mit anderen Leuten betrifft. Dafür muss man sich nicht rechtfertigen! Aber wenn man merkt, dass man früher mal anders drauf war und heute kaum noch Zeit, Kraft oder Lust hat, mal wieder was mit anderen Leuten (außerhalb der Arbeitszeit!) zu unternehmen, lohnt es sich zu hinterfragen, woran das liegen und wie man das vielleicht ändern könnte.

Das Netzwerk am Laufen halten

Freunde und Freundinnen können wertvolle Unterstützung in stressigen Zeiten bieten. Nicht selten ergeben sich auf Probleme völlig neue Sichtweisen, wenn sie von anderen Menschen eingeordnet und bewertet werden. Das Pflegen sozialer Kontakte kann aber auch „einfach so“ die Stimmung heben, auch wenn man gar kein bestimmtes Thema hat. Wie sich mit dem Wort Pflegen schon andeutet, erfordert es aber ein gewisses Maß an Initiative, Freundschaften und Bekanntschaften am Laufen zu halten. Bei erhöhtem Stresspegel fällt dies manchmal schwer und man möchte einfach nur seine Ruhe haben. Aber je länger man abtaucht, desto schwerer wird es, an alte Zeiten wieder anzuknüpfen. Ein guter Kompromiss kann es sein, seine Aktivitäten sorgfältiger und gegebenenfalls auch langfristiger zu planen.

Ohne gewisse Investitionen geht es nicht. Wenn Du immer nur darauf vertraust, das die anderen den ersten Aufschlag machen, sind die anderen irgendwann frustriert. Wenigstens hin und wieder ein kurzes Zeichen zum Geburtstag oder zu Weihnachten zu geben, belegt Dein Interesse.

Entscheidend für den Wohlfühlfaktor ist nicht unbedingt, wie oft man sich trifft, sondern mit wem und ob es Menschen sind, mit denen man sich „echt“ was zu sagen hat.

Gute Laune ist ansteckend, Lachen auch. Suche Kontakte vorrangig zu Menschen, die Dich so nehmen wie Du bist und Dir positive Energie geben.

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Für die Themen der Freundinnen und Freunde aufmerksam zu sein und sich darin einzubringen, bringt Pluspunkte.

Beim Engagement für die Themen anderer gilt es aber auch, Grenzsetzungen wahrzunehmen. Wenn Du ein Stoppschild siehst, solltest Du den Ball flach halten.

Schwierigkeiten, neue Leute kennenzulernen?

In unserer individualisierten Gesellschaft ist es nicht immer leicht, neue Kontakte zu knüpfen. Aber Gelegenheiten, um sich mit Leuten zu unterhalten, gibt es jede Menge. Viele findest Du direkt in Deiner Nähe!

Manchmal gewinnt man neue Freunde, in dem man alte Freunde mal wieder kontaktiert. Aus den Augen verloren? Kontakt versandet? Dann werde kreativ. Vielleicht gibt es gemeinsame Bekannte, die Infos für Dich haben. Oder Du findest die alte Freundin beziehungsweise den alten Freund über die sozialen Medien wieder.

Am besten kontaktet es sich an Orten, die man kennt und an denen man sich wohlfühlt. Das kann die Stammkneipe sein oder das Fitness-Studio. Vielleicht kennst Du dort auch schon vertraute Gesichter und kannst einschätzen, wie die Personen „ticken“.

Was auch immer Deine Hobbies und Spezialgebiete sein mögen: Es gibt immer Menschen, die Deine Interessen (zumindest teilweise) mit Dir teilen. Vielleicht gibt es dazu an Deinem Ort Gruppen oder Veranstaltungen.

Menschen fürs Ehrenamt werden eigentlich ständig gesucht und die Übernahme einer neuen Aufgabe bietet Dir ideale Gelegenheit zur sinnvollen und gesellschaftlich nützlichen Betätigung. Zudem ist freiwilliges Engagement – wie der Name ja sagt – immer freiwillig und kann individuell verhandelt werden.

Wenn es Dir schwerfällt, Gespräche anzustoßen, können gedanklich vorbereitete Textbausteine hilfreich sein. Zum Beispiel zu Deinen Hobbies (Fußball?) oder Themen aus den Nachrichten. Notfalls geht auch immer das Wetter.

Soziale Medien

Soziale Medien können, wie erwähnt, hilfreich sein, um Freundinnen oder Freunde wiederzufinden oder neu zu gewinnen. Angesichts der enormen Zahl von Leuten, die heutzutage in sozialen Medien unterwegs sind, erscheint es vielversprechend, sich in Diskussions-Foren, (Micro-) Blogs oder Sharing-Plattformen einzubringen. Ein paar Punkte solltest Du aber immer beachten:

Wie glaubhaft und aktuell sind die Infos, die die anderen über sich geben? Jede und jeder will sich mit der Schokoladenseite präsentieren, da wird gern ein bisschen aufgepeppt oder auch gemogelt.

Da man nicht alles für bare Münze nehmen kann, solltest Du es auch vermeiden, Dich mit anderen Teilnehmenden zu vergleichen. Die Postings stellen nicht unbedingt ihr Alltagsleben dar, sondern sind in hohem Maße „glattgebügelt“. Das ist kein Vergleichsmaßstab für Dein eigenes Leben!

Soziale Medien sind nützlich, sollten aber keinesfalls Deine einzige Quelle für Kontakte und Gespräche sein. Auf Dauer macht es Dich eher nur noch einsamer, wenn Du Dich komplett in die virtuelle Welt verlagerst. Bleib daher auch am Ball in der „echten“ (physischen) Welt.