LEBE WOHL, MANN: Live Stream mit Johannes Vennen

Johannes Vennen, Psychotherapeut aus Rendsburg und Spezialist für Psychologische Beratung, Psychotherapie und Coaching für Männer und Väter, ist am Freitag, 21.05.2021 ab 20:00 Uhr zu Gast im YouTube-Channel Theos Art.

Sinnvoll und selbstbewusst zu leben durch ein „sich-wieder-verbinden“ (lat.: re-ligio) mit unserer Natur ist Thema des Channels von Theo alias Joerg Urbschat, Mitarbeiter der evangelischen Kirche in Norddeutschland.

Mit Johannes Vennen spricht Theo über Männergesundheit. Fragen sind willkommen: LEBE WOHL, MANN // Live Stream mit Johannes Vennen – YouTube

Auf zu einer Männergesundheitsstrategie!

Einige Länder wie Australien, Irland oder Brasilien haben schon eine – benötigt Deutschland auch eine Männergesundheitsstrategie?

Dieser Frage ging ein Workshop am 13. April 2021 – initiiert durch Netzwerk Jungen- und Männergesundheit, das Bundesforum Männer und die Stiftung Männergesundheit – nach.

Zwanzig Expert*innen des deutschen Gesundheitswesens erörterten die internationalen Strategien, die gesundheitliche Lage der Männer in Deutschland und Handlungsfelder in den Themenbereichen

  • Gesundheitsbildung
  • Gesundheitsförderung und Prävention sowie Gesundheitsversorgung
  • Aus- und Fortbildung für Gesundheits- und Bildungsberufe sowie
  • Forschung.

Resümee: Viele gute Beispiele zur Förderung der Gesundheit von Männern sind in Deutschland bereits anzutreffen. Jedoch noch in aller Regel als kaum miteinander verbundene Puzzleteile. Eine nationale Männergesundheitsstrategie kann helfen, die Teile zu einem Gesamtbild zusammenzufügen und noch fehlende Teile zu entwickeln. Dieser Herausforderung sollte sich die Gesundheitspolitik in der kommenden Legislaturperiode annehmen.

Zum Workshop-Bericht: www.netzwerk-maennergesundheit.de

Teilnehmer gesucht: Studie zu Einflussfaktoren auf die psychische Gesundheit von Männern

Im Rahmen eines Forschungsprojektes untersucht die Arbeitseinheit für klinische Psychologie und Psychotherapie der Universität des Saarlandes Einflussfaktoren auf die psychische Gesundheit von Männern.

Studien deuten auf zahlreiche geschlechtsspezifische Unterschiede bei psychischen Erkrankungen hin, so unterscheiden sich beispielsweise die Symptome von Depressionen bei Männern und Frauen. Ebenso nutzen psychisch belastete Männer wesentlich seltener psychotherapeutische und psychiatrische Versorgungsangebote. Dies führt dazu, dass weniger psychische Erkrankungen bei Männern diagnostiziert werden, während jedoch zum Beispiel rund drei Viertel aller erfolgreichen Suizide auf Männer entfallen (Walther & Seidler, 2020).

Daher ist es Ziel der Studie Einfluss- und Wirkfaktoren auf die psychische Gesundheit von (cis-)Männern zu identifizieren und deren Wechselwirkung zu untersuchen. Inhaltlich werden dabei Fragen zu aktuellen und vorangegangen psychischen Problemen (z. B. Depressivität, Suizidalität und soziale Ängstlichkeit), Diskriminierungs- sowie Missbrauchserfahrungen, psychosoziale Risiko- als auch Schutzfaktoren (z.B. Selbstwert, Rollenbilder, Grübelneigung, soziale Unterstützung) gestellt. Insbesondere liegt der Fokus auch auf schwulen und bi- und pansexuellen (cis-)Männern, da diese im Alltag vermehrt Diskriminierung und Missbrauch (z.B. de Vries et al., 2020) erfahren, was mit Minoritätenstress einhergeht und das Risiko für psychische Erkrankungen erhöhen kann (Minoritätenstressmodell: Meyer, 2003; Psychologisches Mediationsmodell: Hatzenbuehler, 2009).

Zielgruppe der Studie: (cis-)Männer über 18 Jahre

Befragungsdauer: 45-60 Minuten

Unter allen abgeschlossenen Befragungen werden am Ende der Studie 20x 15€ Gutscheine (z. B. für Amazon) verlost.

Bei Rückfragen kann sich an Tobias Issler (M.Sc) gewendet werden.

Link zur Studie: www.soscisurvey.de/PsyGesundheit/

Männersachen (29. April 2021)

Pflegeeinrichtungen sind bezüglich der Beschäftigungsangebote überwiegend auf Frauen ausgerichtet. Doch auch der Männeranteil in den Häusern steigt, sodass es Aktivitäten bedarf, die sich gezielt an den geschlechtsspezifischen Interessen der älteren Senioren orientieren.

Die Fortbildung soll die Teilnehmenden zur Errichtung einer solchen Angebotsstruktur für männliche Bewohner befähigen. Sie lernen zahlreiche bewährte Beschäftigungsinhalte für Männer kennen, die umgehend in der Praxis eingesetzt werden können. Die Aktivitäten setzen hierbei auf unterschiedlichsten Sinnesebenen an und berücksichtigen individuelle Leistungsniveaus der Bewohner.

(Bitte beachten: Die Veranstaltung richtet sich ausschließlich an (teil-)stationäre Pflegeeinrichtungen in Niedersachsen.)

Weitere Informationen: https://gesundheit-nds.de/index.php/veranstaltungen/fortbildungen/1627-maennersachen

Qualitätsstandards für Männer*schutzeinrichtungen veröffentlicht

Die Bundesfach- und Koordinierungsstelle Männergewaltschutz (BFKM) veröffentlicht zum 20. Februar 2021, dem Welttag der sozialen Gerechtigkeit, Qualitätsstandards für Männer*schutzeinrichtungen. Damit erscheint eine wichtige sozialwissenschaftliche Grundlage für das wachsende Arbeitsfeld Männer*gewaltschutz. Die Broschüre soll helfen, die Arbeit in Schutzeinrichtungen bundesweit zu standardisieren. So können von häuslicher Gewalt betroffene Männer* und ggf. deren Kinder bestmöglich unterstützt werden.

Weitere Informationen und Download: Qualitätsstandards für Männer*schutzeinrichtungen

Netzwerker und Berater: Der Männerbeauftragte der Stadt Nürnberg

Beratung und Netzwerkarbeit: In der Stadt Nürnberg gibt es seit fünf Jahren einen kommunalen Männerbeauftragten. Sein Themenspektrum umfasst alle Lebenslagen und Lebensphasen von Männern, auch sensible Themen wie Erkrankungen oder Gewalterfahrungen werden behandelt. BR24 stellt seine Arbeit vor: Netzwerker und Berater: Der Männerbeauftragte der Stadt Nürnberg | BR24

Männliche Erotik – 6. Männerkongress (19.-20.02.2021)

Das Klinische Institut für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie des Universitätsklinikums Düsseldorf und die Akademie für Psychoanalyse und Psychosomatik Düsseldorf laden zum ihrem sechsten Männerkongress ein.

In den letzten Kongressen ging es um die aufeinander verweisenden Themen Bindung, Sexualität und Macht – reflektiert in männlichen Identitätsdiskursen. Das Thema des Kongresses stellt die Frage nach der männlichen Erotik in dieses begriffliche Spannungsfeld.

Der Kongress findet vom 19.-20.02.2021 statt.

http://www.maennerkongress-duesseldorf.de/

Männer in Deutschland sind mit ihrer Arbeit unzufriedener als im EU-Durchschnitt

Trotz eines im EU-Vergleich selbst in Krisenzeiten robusten Arbeitsmarktes hadern Männer in Deutschland überdurchschnittlich oft mit ihrer Arbeitssituation.

Im Jahr 2018 waren rund 22 % der Männer ab 16 Jahren hierzulande unzufrieden mit ihrer Arbeit, wie das Statistische Bundesamt (Destatis) anlässlich des Weltmännertags am 3. November mitteilt. Im EU-Durchschnitt waren es nur 17 %.

Mehr als die Hälfte der Männer in Deutschland waren mit ihrer Arbeit mittelmäßig zufrieden (55 %). Hier lag der EU-Durchschnitt bei 59 %. 23 % gaben an, sehr zufrieden zu sein (EU: 24 %).

Quelle: https://www.destatis.de/DE/Presse/Pressemitteilungen/2020/11/PD20_N071_132.html

Fortschrittsbericht der WHO/Europe-Strategie zur Förderung der Gesundheit und des Wohlbefindens von Männern

In Vorbereitung der 70. Tagung des WHO-Regionalkomitees für Europa hat das WHO-Regionalbüro für Europa einen Fortschrittsbericht der Strategie zur Förderung der Gesundheit und des Wohlbefindens von Männern in der Europäischen Region der WHO veröffentlicht.

Die im Jahr 2018 iniitierte Strategie basiert auf dem Rahmenkonzept „Gesundheit 2020“, in welchem anerkannt wird, dass das Geschlecht eine wichtige Determinante für Gesundheit ist.

Ihre Vision besteht darin, die Gesundheit von Männern durch evidenzgeleitete, geschlechtersensible, auf Rechte gestützte und auf Chancengleichheit ausgerichtete Lösungsansätze zu verbessern.

Der Fortschrittsbericht kann eingesehen werden unter https://apps.who.int

 

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„Es ist immer Stress“:
Interview mit Prof. Dr. Andreas Eickhorst, Hochschule Hannover

Andreas Eickhorst, Entwicklungspsychologe und Professor für „Psychologische Grundlagen Sozialer Arbeit“ an der Hochschule Hannover, spricht über den Stress, aber vor allem auch die positiven Seiten des Vaterseins.

 

Transkription:

Ich glaube, da muss man sagen: ja und nein. Man kann nicht spezifisch sagen, dass sie automatisch glücklicher sind, auch nicht automatisch unglücklicher. Das wäre auch, glaube ich, zu einfach. Wenn man ein bisschen guckt, sieht man: In der Forschungslage findet man für beide Richtungen Belege. Es gibt immer Studien, die sagen, Kinderlose sind glücklicher, znd andere, die sagen, Männer mit Kindern sind glücklicher. Ich glaube, es kommt dabei auf zwei Punkte an. Zum einen: Was ist Glück? Am Ende des Lebens guckt man ja oft zurück. Generativität und Weitergabe an die nächste Generation, Sinn des Lebens – da sind Väter oft die zufriedeneren. Wenn es gerade akut ist – die Kinder sind klein, Finanzen sind knapp, viel Stress – ist der Alltagsstress auch hoch. Also hat es mit Lebensphasen zu tun. Und es hat natürlich auch mit der Persönlichkeit zu
tun. Will ich ein Kind? Kann ich darin aufgehen? Habe ich gute Vorbilder? Bin ich bereit, mich einzusetzen oder bin ich das weniger? Insofern gibt es, glaube ich, gute Chancen, dass Väter glücklich werden können. Aber ganz automatisch wird es auch nicht gehen.

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Auch da ist der Begriff natürlich dehnbar. Ich glaube, was aber sicherlich sehr hilfreich ist, ist, von Anfang an da zu sein, präsent zu sein für das Kind, einen guten Draht zu haben. Das geht sicherlich einmal über Zeit – also einfach Quantität. Aber natürlich auch nicht nur und nicht primär. Sondern darüber, was der Vater macht und wie er es macht. So eine emotionale Nähe. Ob man es Bindung nennt, ob man es Kontakt nennt, ob man es Liebe nennt – es ist einfach die Möglichkeit oder der Wunsch, sich auch einlassen zu können und zu gucken, was das das Kind denn braucht. Und das von Anfang an und nicht erst, wenn das Kind vielleicht – wie sagt man im Klischee – Fußball spielen kann oder zur Schule geht. Sondern, sobald halt irgendwie ein Wesen da ist und man Kontakt aufnehmen kann!

Ich glaube, vorneweg ist es wichtig zu sagen: Es ist immer Stress! Manche Autoren sagen, es handele sich eine „normative Krise“. Diese sei quasi schon vorgesehen. Das heißt nun nicht, dass eine „Krise“ etwas ganz Schlimmes ist. Sondern, dass sich vieles ändert. Also es wäre sehr merkwürdig, wenn das einen nicht herausfordern würde, wenn das nichts ausmachen würde. Ich denke, es ist eine Frage des Umgangs mit der Situation und es ist immer gut, das auch anzusprechen. Denn es ist keine Schande zuzugeben, dass das stressig ist, für Mütter wie für Väter. Also am besten viel mit der Partnerin oder mit dem Partner sprechen. Und auch mit dem Arbeitgeber. Und in den allermeisten Fällen sollte das hoffentlich auch gehen. Und den Kontakt suchen zu anderen Vätern – das kann am Stammtisch sein und das kann der auch Nachbar sein. Es gibt tolle Angebote für Väter. Das muss nicht gleich Beratung sein, darf es aber gerne. Es kann auch einfach ein Treffen mit anderen Vätern sein oder gemeinsame Väter- Kind-Aktionen. Wenn der Säugling schon da ist oder auch kurz vorher. Also einfach offen sein. Und es ist keine Schande, sich auch Ratschläge zu holen…

Auch da ist es nicht verwunderlich, dass es zuviel wird. Stichwort: Vereinbarkeit. Eine Vereinbarkeitsproblematik ist für Männer inzwischen genauso präsent wie für Frauen. Das hat auch was Gutes, weil das heißt: Natürlich ist beides wichtig. Der Beruf soll nicht vernachlässigt werden, aber auch Vaterschaft hat eine Wertigkeit. Es ist völlig klar, dass da zwei Bereiche auch konkurrieren. Da ist es, glaube ich, wichtig, auch wieder Kontakt zu suchen. Man spricht das an und frisst nicht alles in sich rein. Aber auch das Stichwort Selbstfürsorge ist mir sehr wichtig, sollte sehr präsent sein. Denn wenn ich alles gebe für die Arbeit und alles gebe für die Familie, für das Kind, dann bleibt ich selber auf der Strecke. Das wird nicht lange funktionieren. Die Gesundheit, die Psyche, die Balance – ob das nun Sport ist, ob das auch mal ein paar Stunden für sich alleine sind, die man dann im Tausch mit der Partnerin hat, ob das was Angenehmes ist (Wellbeing) – der ganze Gesundheitsbereich fällt da rein natürlich. Man braucht auch Zeit für sich. Nur wer einigermaßen gesund und fit ist – mit „einigermaßen“ meine ich, keiner muss perfekt sein, aber kann auf sich achten, dass es passt – nur der kann auch wirklich ein guter Vater sein.

Also abgesehen davon, dass das natürlich alles sehr individuell ist, finde ich es immer eine gute Herangehensweise, mit den Kindern etwas gemeinsam zu machen. Wenn es etwa um Ernährung geht, kann man mit den Kindern auch gesund kochen und gesund essen. Das wird bei Kindern nicht immer funktionieren. Aber sicherlich bei bestimmten Dingen, bestimmten Nahrungsmitteln schon. Wenn es um Sport geht, kann man je nach Alter einiges machen – von Baby-Kind-Turnen bis Vater-Sohn-Fußball bis Vater-Tochter-Klettern (oder andersherum) ist einiges möglich. Also, trotz der Selbstfürsorge, die für einen selber wichtig ist, würde ich immer auch dazu raten, die Familienzeit zu nutzen für solche Dinge. Nicht zuletzt auch wegen der Vorbildfunktion für die Kinder.