Online-Vortrag: Männer trauern anders

Mannsein und Männlichkeit zeigen sich auch in der Trauer, im Umgang mit Verlusten und bei ihrer Bewältigung. Dennoch ist die Trauer der Männer ein Themengebiet, das kaum besprochen und bearbeitet wird. Wenn Männer trauern wirken im Hintergrund männliche Biografien, Lebenserfahrungen und Lebenskonzepte, aber auch spezifisch männliche Ängste und Wünsche. Dies zu erschließen ist wichtig, um Männern in der Trauersituation angemessen begegnen und sie gut begleiten zu können. Dabei geht es auch um eine Auseinandersetzung mit sozialer Isolation, Depression und oft auch mit drohender Suizidgefahr.

Vortrag: Dr. Martin Kreuels, Münster – Biologe, Trauerexperte, Postmortemfotograf, Leiter von Selbsthilfegruppen für Männer in Trauerphasen und Krisen, Buchautor („Männer trauern anders“, „Männer im Abschied“, „Männer in Todesnähe“)

Moderation: Gunter Neubauer, SOWIT Tübingen, Kompetenzzentrum Jungen- und Männergesundheit Baden-Württemberg (KOMM-BW)

Das Projekt „Männerbezogene Suizidprävention“ wird unterstützt durch das Ministerium für Soziales und Integration aus Mitteln des Landes Baden-Württemberg.

Die Veranstaltung wird ausgerichtet in Zusammenarbeit von

Akademie der Diözese Rottenburg-Stuttgart, Fachbereich Gesellschafts- und Sozialpolitik

Landeshauptstadt Stuttgart, Abteilung für Chancengleichheit und Diversity mit dem Themenschwerpunkt gleichstellungsorientierte Männerpolitik

Kompetenzzentrum Jungen- und Männergesundheit Baden-Württemberg (KOMM-BW).

Die Online-Veranstaltung ist kostenfrei. Um Anmeldung unter koenig@akademie-rs.de wird bist bis Donnerstag, 9. September 2021, gebeten. Sie erhalten am Freitag, den 10. September 2021 am Vormittag den Zugangslink für das Zoom-Meeting zugesandt.

Quelle: https://netzwerkmaennergesundheit.wordpress.com/

Online-Abendsymposium: Suizidalität bei Männern

Männer zeigen eine deutlich höhere Suizidrate auf als Frauen, nehmen aber seltener Hilfsangebote in Anspruch und werden seltener als Risikopersonen erkannt. Für suizidpräventive Maßnahmen sind sie schlechter zu erreichen als Frauen. Evaluierte genderspezifische Konzepte zur Suizidprävention für Männer fehlen weitestgehend. Das Internet und die sozialen Medien spielen als Informationsquellen zu Suizidmethoden heute eine wichtige Rolle, sind aber gleichzeitig auch ein wichtiges Medium der Suizidprävention.

Das Verbundprojekt MEN-ACCESS will genderspezifische Risikofaktoren, Kommunikationsstrategien, Zugangswege und Gatekeeper identifizieren und darauf aufbauend zwei E-Learning-Tools zur Suizidprävention für Männer mit erhöhtem Suizidrisiko und für Gatekeeper entwickeln und evaluieren.

Diesbezüglich findet am 10. September von 18:00 – 20:00 Uhr ein kostenfreies Online-Symposium statt. Die Anmeldung erfolgt über an MEN-ACCESS@medizin.uni-leipzig.de

Zum Veranstaltungshinweis auf Twitter: https://twitter.com/drbirgitwagner/status/1427642939476516868/photo/1

Sexuelle Gesundheit: Junge Männer im Alter von 18 bis 25 Jahren für Fragebogen-Studie gesucht

SOWIT, das Sozialwissenschaftliche Institut Tübingen (www.sowit.de) und das Institut für Gesundheitsförderung und Sozialforschung X-IGS (www.x-igs.de) führen gerade eine zweistufige Studie im Themenbereich der sexuellen Gesundheit zu Sexualität, Männlichkeit und Pornografie durch. Dialoggruppe sind junge Männer im Alter von 18 bis 25 Jahren. Im ersten Abschnitt wurden über 30 junge Männer und 15 junge Frauen persönlich interviewt. In der zweiten Stufe folgt nun eine Online-Befragung.

Für diese Fragebogen-Studie werden junge Männer im Alter von 18 bis 25 Jahren gesucht. Das Ausfüllen des Online-Fragebogens dauert nur ca. zehn Minuten. Selbstverständlich ist die Datenerhebung absolut anonym.

Hintergrund der Studie ist, dass sich die Bedingungen für Sexualität vor allem durch das Internet und Diskussionen über Männlichkeit verändert haben. Ziel ist es herauszufinden, wie sich die neuen Bedingungen auf die Sexualität auswirken und wie junge Männer damit umgehen. Die Ergebnisse der Studie sollen dazu beitragen, über Sexualität neu und fundiert ins Gespräch zu kommen. Außerdem wollen wir Eltern dabei unterstützen, ihre Kinder in sexuellen Fragen gut zu begleiten.

Der Link zur Studie: https://www.soscisurvey.de/Jungs_und_Sex

Alle Fragen beantwortet gerne der Leiter der Studie, Dr. Reinhard Winter (reinhard.winter[ät]sowit.de)

Quelle: https://netzwerkmaennergesundheit.wordpress.com/

Männerversteher* Folge 2: Männer und Gleichstellung – Wie geht das zusammen?

PROJEKT A4 – Männerberatung in Thüringen ist ein Beratungsangebot für männliche Betroffene von häuslicher Gewalt und Stalking. Die Männerversteher* des PROJEKT A4 youtuben zu männer(politschen) Themen, greifen neue Perspektiven des Mannseins auf, sprechen mit Menschen, die mit Männern arbeiten und geben Raum für eine progressive Auseinandersetzung mit aktuellen Formen von Männlichkeiten. In Folge 2 ist Klaus Schwerma, stellvertretender Geschäftsführer des Bundesforums Männer, zu Gast und spricht gemeinsam mit Hagen Bottek über die Frage, warum auch Männer von Gleichstellungspolitik profitieren, die eigene Motivation zur Männerarbeit und wozu Männer* eigentlich eine politische Dachorganisation brauchen.

Zur Folge auf YouTube: https://www.youtube.com/watch?v=pN9jlKrrALw

Teilnehmer gesucht: Studie zu psychischem Wohlbefinden

Psychische Gesundheit – ein Thema, über das immer noch viel zu wenig gesprochen wird. Die DISCOVER-Studie des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf untersucht deshalb deutschlandweit das Wohlbefinden und den psychischen Stress der Bevölkerung. Das langfristige Ziel der Studie: Menschen, die psychisch belastet sind, schneller helfen. Das ist wichtig, denn psychische Beschwerden bleiben meist unerkannt – insbesondere jetzt in Zeiten von Corona. Durch Deine Teilnahme kannst Du helfen, dies zu verändern und die Versorgung zu verbessern. Bei vollständiger Teilnahme (Erst-Befragung und drei Nachbefragungen) kannst Du bis zu 3 x 5 € als Dankeschön erhalten. Circa jede:r 10. Teilnehmende erhält zudem eine personalisierte Auswertung der Antworten.

Wie mitmachen? Einfach Online-Fragebogen ausfüllen (5 – 10 Minuten) unter: www.discover-studie.de

Einen Überblick findest Du auf folgendem Poster: Discover_PosterA3

28. Männergesundheitswoche – was geht?!

Die 28. Männergesundheitswoche findet weltweit vom 14. bis 20. Juni 2021 statt. Im Rahmen eines Online-Seminars der Global Action on Men’s Health (GAMH) haben Australien, Kanada, Großbritannien, Irland, USA und Deutschland ihre Planungen für die Männergesundheitswoche vorgestellt. Deutschland wurde durch die Stiftung Männergesundheit vertreten. Der inhaltliche Fokus liegt dabei auf der COVID-19-Pandemie. Bereits bestehende kalendarische Aktionstage werden durch eine Social-Media-Kampagne begleitet.

Das Online-Seminar (englischsprachig) steht in voller Länge zum Abruf bereit: https://www.youtube.com/watch?v=9P29VtzV3M0 (Beitrag der Stiftung Männergesundheit ab Minute 32:00)

Zur Stiftung Männergesundheit: https://www.stiftung-maennergesundheit.de/aktuelles-details/m%C3%A4nnergesundheitswoche-2021-aktionspl%C3%A4ne.html

Väter gesucht: Was bewegt Väter in Deutschland?

Mit „You Don’t Need To Be Superheroes“ hat die TU Braunschweig im Zuge eines Väter-Projekts eine Befragung ins Leben gerufen, um Einblicke in die vielfältigen Lebenslagen von Vätern zu erlangen. Was bewegt Dich als Vater? Was ist Dir als Vater wichtig? Wie verbindest Du Deine beruflichen Wünsche und Dein Privatleben miteinander?

Die Meinung von Vätern soll durch das Projekt und die Umfrage stärker in die Wissenschaft und Politik eingebracht werden.

Zur anonymen Umfrage gelangst Du hier:
https://limesurvey.rz.tu-bs.de/index.php/128278

Weitere Informationen zu dem Projekt findest Du unter:
https://www.tu-braunschweig.de/chancengleichheit/familienbuero/vaeter

Was kann ich als Mann im Alltag für meine Gesundheit tun?

Mag. Romeo Bissuti und Dr. Ata Kaynar haben für die Initiative „Männergesundheit im Fokus“ der Österreichischen Gesundheitskasse einen Online-Vortrag mit dem Titel „Was kann ich als Mann im Alltag für meine Gesundheit tun“ gestaltet.

Den Vortrag kannst Du auf der Homepage der Österreichischen Gesundheitskasse ansehen. Die Folien stehen als Handout zum Download zur Verfügung.

Video Online-Vortrag

Präsentation Online-Vortrag

Quelle: https://men-center.at/

Es beginnt etwas Neues – Übergang in die Rente gestalten

Gerade für Männer, die gemeinhin als eher berufsorientiert gelten und denen mit dem Ende ihrer Erwerbstätigkeit Gefahr droht, in das berühmte „Loch“ zu fallen, kann eine Orientierung in Hinblick auf den bevorstehenden Ruhestand hilfreich und sinnvoll sein. Die Stiftung Männergesundheit hat daher den Kurzratgeber „Übergang in die Rente“ erstellt. Die Broschüre enthält viele praktische Tipps, wie man(n) sich auf den Ruhestand vorbereiten kann, um diesen erfüllt und aktiv erleben zu können.

Zur Broschüre: https://www.stiftung-maennergesundheit.de/aktuelles-details/%C3%BCbergang-in-die-rente-neue-ausgabe-der-wissensreihe-ist-da.html

Wertewandel: Gewachsenes Interesse an männlichem Care-Engagement

Neue Studie zum Schweizer Mediendiskurs zeigt gewachsenes Interesse an männlichem Care-Engagement

2020 haben sich Schweizer Medien doppelt so häufig mit Vaterschaft und anderen Care-Beiträgen von Männern beschäftigt als noch 2010, wie eine aktuelle Medienanalyse zeigt. Sie interpretiert das gewachsene Interesse als Zeichen eines Wertewandels, der egalitäre Aufgabenteilungen in der Familie immer mehr zum Leitbild werden lässt.

Kernergebnisse:

  • Stark gewachsenes mediales Interesse an Themen rund um männliches Care-Engagement: Verdoppelung des Gesamtumfangs der Berichterstattung zwischen 2010 und 2020.
  • Verteilungs-, Gleichstellungs- und Gerechtigkeitsfragen (gender care gap) werden immer mehr thematisiert: Fehlende männliche Care-Leistungen stehen im Fokus.
  • Hotspot-Thema Vaterschaft: Der Umfang der Berichterstattung hat sich mehr als verdoppelt. Das Ideal der präsenten Vaterschaft verfestigt sich, wobei die Diskrepanz zur statistischen Realität thematisiert wird. Interesse an Vereinbarkeitsfragen wächst.
  • Männliche Selbstsorge wird erst langsam ein öffentliches Thema: Der Fokus liegt auf Defiziten. Erst in Ansätzen wird ein Wertewandel hin zu sorgsameren Männlichkeitsnormen sichtbar.

Quelle: https://www.maenner.ch/neue-studie-zum-schweizer-mediendiskurs-zeigt-gewachsenes-interesse-an-maennlichem-care-engagement/